Horst Seehofer

Ein Mann sein und in der CSU? Ich dachte, das ginge nicht, bis Horst Seehofer auf der Bildfläche erschien – Familie und Geliebte? Für einen normalen CSUler ganz undenkbar, nicht jedoch für Herrn Seehofer! Er ist mein Vorbild für die restlichen meiner Tage; glauben Sie denn wirklich, dass er seine Geliebte hat sausen lassen? Ich glaube nicht – warum denn auch. Wohl hat er als Autokrat ein Machtwort gesprochen – und seine Frauen angejammert, was für ein schreckliches Bild es doch gibt, wenn…

Schlimm fände ich, wenn er wirklich seine Geliebte und das entsprechende Kind kalt gestellt hätte – ein Kind ohne Vater? Schwierig, vor allem wenn man dem Kinde irgendwann erklären muss, dass dieser Prominente der Vater wäre, dieser Vater aber keinen Kontakt will, weil er machtpolitische Gründe über das Kindeswohl stellt – was ist denn Familie? Klare Vorstellungen herrschen im erzkatholischen Bayern – und ich glaube, nicht mal der Papst ist so konservativ, wie es der CSU-wählende Bayer ist.

Wenn Sie den Papst persönlich fragten, was er denn davon hielte? Ich weiß nicht, was er antwortete, aber ich glaube fast, der Papst denkt ähnlich wie ich – alle Philosophen denken ähnlich, da alle Erkenntnis ähnlich ist. Aber erwarten Sie keinen öffentlichen Kommentar vom Papst dazu – in der Öffentlichkeit hat er eine Rolle zu erfüllen, um nicht Verwirrung zu stiften.

Zumindest ist Herr Seehofer nicht Urheber dieser tollen »Mehr Netto für alle!<<-Kampagne der CSU; ich fände »Mehr Nutten für alle!« viel ehrlicher, besser und auch ausgereifter – was will ich mehr Netto, wenn ich mehr Frauen haben kann? Fragen wir mal Herrn Seehofer, was er meint?