Polizeihunde
Wenn Sie meine Partnerin wären, dann gäbe es einen klaren Unterschied zwischen scherzhaft und bitterem Ernst. Je nach Tonalität erkenne ich , was es ist. Ein Polizeihund kann ja auch zwischen Dienst und Freizeit unterscheiden. Gut dressierte Hunde (keine Nuttnfiffi) gehen für ihr Frauchen/Herrchen durchs Feuer: unerschrocken und todesmutig.
Ein solcher Hund kennt keine Todesangst, er kennt nur den Gehorsam – wie ein guter Soldat. Natürlich, so ein Hund will auch spielen, will sein Fresschen, ein Körbchen: das reicht ihm zu einen schönen Leben; und seine Arbeit ist freudiger Teil dieser Welt. So einfach bin ich auch gestrickt! Ihre Nähe, ihr gutes Wort und Futter: was für mich Futter ist, dürfte klar sein: wenn nicht, überlegen Sie mal ganz scharf
Katzen mag ich auch, ich liebe sie – sie verhalten sich eher wie eine Frau. Aber eine Katze als Polizeihund? Können Sie sich das vorstellen??? Katzen muss man lieben, Hunde muss man dressieren – liebevoll erziehen. Eine Katze bekommt man, wie einen Dackel auch, nur stubenrein und das wars dann.
Ich bin ja froh, wenn Sie mir nicht in mein Zimmer machen, sondern das Klo benutzen; bei Katzen weiß man ja nie – ich nahm mal eine in Pflege und das Erste, was sie tat, war demonstrativ nachts neben das Klo scheißen: ich bestrafte sie am Morgen natürlich nicht, sondern nahm mir frei und beschäftigte mich mit ihr. Sie glauben mir nicht, dass es das einzige Mal war, dass sie daneben zielte? Dürften Sie aber ruhig, ich habe ein Händchen für manche Katzen.