Glücklich und zufrieden?

Ich ohne Sie glücklich? Wie soll das gehen? Ganz einfach: ich hoffe auf Sie und dieses Hoffen macht mich glücklich. Solange Sie meine Hoffnung nicht zerstören, bleibe ich hoffentlich in diesem Zustande – das würden Sie zwar gerne, mir meine Hoffnung nehmen, aber Sie sind ja taktvoll – wenn ich Sie nicht anspreche, machen Sie mich nicht zur Sau. Touché!

Ich hätte nie gedacht, dass ich ohne Partnerin glücklich und zufrieden sein könnte – ist aber der Fall! Vielleicht ist das eine notwendige Vorstufe bei der Partnersuche – erst, wenn einem nichts mehr fehlt, kann man den anderen so nehmen, wie er ist – ansonsten missbraucht man den anderen, um eigene Defizite auszugleichen, die niemand anders als man selbst beseitigen kann.

Dahingehend verstehe ich Sie, wenn Sie mich bisher auf Abstand hielten – aber da bin ich ja nicht der Einzige und ich nehme das nicht persönlich, Vorsicht muss sein – vor allem bei der Partnerwahl, wie mir meine eigene Erfahrung sagt: dass man an eine gerät, die vergeben ist und deren Freund ein Gewalttäter ist, geht gar nicht – ich habe da übel aufs Maul bekommen. Das männliche Synonym zu so etwas ist ein potentieller Stalker – das können Sie gar nicht brauchen.

Ich nehme Sie gern, auch wenn Sie nicht glücklich und zufrieden sind – welche Frau ist das schon.  Probieren wirs aus – und spielen ein wenig. Lust sollten Sie schon am Spielen haben – aber auch die Grenzen des Spiels kennen. Mit mir können Sie unbegrenzt spielen, denn ich habe mich darauf konditioniert – Eifersucht kenne ich, bin jedoch darüber hinaus. Wenn Sie also mit mehreren spielen, weil Sie für sich das Beste am Markt wollen, habe ich damit kein Problem. Inwieweit und inwiefern ich spielen kann, werde ich erst sehen, wenn es soweit ist – aber die Vorarbeiten sind erledigt und ich kann mich auch angemessen kommunizieren – wenn es mir zu bunt wird, werde ich gerne sarkastisch; das müssten Sie dann auch aushalten.